Ich bin Angelika
Dreifache Mama, Lebenspartnerin seit 25 Jahren, Pädagogin, Kunstkursleiterin für Kinder, Naturliebhaberin, Freigeist, Cycle Breakerin – und schon immer jemand, der lieber selbst hinschaut und hinterfragt, statt etwas allein deshalb für richtig zu halten, weil es als "normal" gilt.
Ich liebe es, mit meinen Händen etwas entstehen zu lassen – zu malen, zu gestalten, zu werkeln, Räume schön zu machen und immer wieder Neues auszuprobieren.
Mein feines Gespür für schöne Dinge, für Gestaltung und Kreativität begleitet mich eigentlich durch mein ganzes Leben. Kreativität ist für mich viel mehr als eine künstlerische Tätigkeit: Sie ist meine Art, die Welt zu entdecken, zu verstehen und zu spiegeln.
Ich liebe die Natur mit allem drum und dran. Den Wald, den Garten, Pflanzen und Tiere, mit den Händen in die Erde zu arbeiten und den Wind auf der Haut zu fühlen.
Und ich liebe all die zauberhaften Dinge, aus denen der Stoff einer lebendigen, kreativen, erfüllten Kindheit gewebt ist.
Eine meiner großen Leidenschaften ist es, für Kinder Lebensräume zu gestalten, in denen sie sich frei entfalten können und ihr Fantasie und Schöpferkraft genährt und gestärkt wird. Und es es mir wichtig, ihnen damit vor allem Zeit, Liebe, Bindung und starke Wurzeln zu schenken.


Warum ich Geborgen & frei gegründet habe
Weil ich für dieses Thema brenne. Weil ich diesen Weg mit meinen eigenen Kindern seit vielen Jahren gehe und durch meine Arbeit als Pädagogin zugleich die andere Seite kenne.
Ich möchte Familien unterstützen, die die ihre Kinder in den ersten Lebensjahren selbst begleiten möchten – ohne oder mit möglichst wenig institutioneller Betreuung. Ihnen möchte ich pädagogisches Wissen, Orientierung und praktische Impulse an die Hand geben, damit sie ihren Weg mit mehr Sicherheit und Vertrauen gehen können.
Gleichzeitig weiß ich, dass dieser Wunsch heute finanziell und organisatorisch oft schwer umzusetzen ist – und dass Familien mit ihrer Entscheidung auch auf Unverständnis oder gesellschaftlichen Gegenwind stoßen können.
Für mich sind Eltern, die unter diesen Bedingungen den Mut haben,
ihren eigenen Familienweg zu suchen, Helden des Alltags.
Und genau ihnen möchte ich mit Geborgen & frei den Rücken stärken.
Nicht mit einem starren Ideal, sondern mit Wissen, Orientierung und kreativen Lösungen,
die zum wirklichen Leben einer Familie passen.
Dafür steht Geborgen & frei: für starke, liebevolle Beziehungen, Vertrauen in Kinder und Eltern – und für den Mut, Familie auch anders zu leben, als es heute selbstverständlich geworden ist.
Mein Weg zu Geborgen und FREI begann bereits vor vielen Jahren:
Vieles von dem, wofür Geborgen & frei heute steht, hat seine Wurzeln schon in meiner eigenen Kindheit.
Ich bin in der ehemaligen DDR aufgewachsen – ohne Kinderkrippe und Kindergarten. Und das, obwohl es damals absolut üblich war, kleine Kinder schon ab dem 3. Lebensmonat abzugeben.
Meine Eltern entschieden sich damals ganz bewusst dafür, uns Kinder in den ersten Jahren selbst zu begleiten. Sie beschäftigten sich intensiv mit der Waldorfpädagogik und Anthroposophie.
Besonders die Bedeutung der ersten drei Lebensjahre und der Gedanke, dem kleinen Kind in dieser sensiblen Zeit möglichst viel Geborgenheit, Verlässlichkeit und ungestörten Raum für seine Entwicklung zu schenken, waren ihnen wichtig. Auch wenn man damals noch nicht in unserem heutigen Sinne von Bindungsorientierung sprach, entsprach vieles davon genau dieser Haltung. Und so entschieden sie sich ganz bewusst gegen die gesellschaftlichen Konventionen ihrer Zeit und dafür, uns Kinder ohne institutionelle Fremdbetreuung selbst zu begleiten.
Ihnen war wichtig, dass wir uns möglichst frei und in unserem eigenen Tempo entwickeln konnten und dass unser familiäres Leben und unsere Werte nicht schon früh von staatlichen Einrichtungen und der damaligen politischen Ideologie überlagert wurden.
Kindheit als geschützter Raum für Entwicklung, Individualität und die eigenen Werte einer Familie – dieser Gedanke war damit schon früh Teil meines Lebens.
Mein Weg in die Pädagogik
Eigentlich wollte ich ursprünglich Archäologin werden. Doch irgendwann wurde mir klar, dass ich nicht nur in die Vergangenheit schauen, sondern etwas für die Zukunft tun wollte – und was könnte unmittelbarer Zukunft sein als Kinder?
Ich ließ mich zur Erzieherin mit Schwerpunkt Waldorfpädagogik ausbilden und arbeitete zunächst im Waldorfkindergarten. Später studierte ich freie bildende Kunst mit Schwerpunkt Malerei und blieb auch während dieser Zeit pädagogisch und kreativ mit Kindern tätig.
Mir 28 Jahren arbeitete ich zum ersten mal in einer Kinderkrippe.. Das kam ganz ungeplant und nur "zufällig" zustande, denn da ich schon immer die U3 Betreuung kritisch gegenüberstand, wollte ich dort auch nicht arbeiten. Es war eine renommierte, sehr bekannte Kinderkrippe- eine Vorzeigekrippe mit Hochglanzbroschüre. 12 Gruppen- 120 Kinder, neues Gebäude mitten im Industriegebiet.
Anfänglich war ich absolut geschockt beim Vorstellungsgespräch, wie verloren die Kleinen Kinder ( ab dem 3. Lebensmonat konnte man seine Kinder dort abgeben- 10 Stunden am Tag!) dort auf mich wirkten und wie kalt und steril die Umgebung. Ich hatte vorher noch nie eine Krippe von innen gesehen. Obwohl sich alles in mir sträubte, sagte ich JA und arbeitete dort schlussendlich für fast 3 Jahre.
Ich liebte die Arbeit mit den ganz Kleinen und war mit viel Hingabe für die Kinder da. Gleichzeitig erlebte ich, wie schwer es selbst für liebevolle und engagierte Erzieherinnen sein kann, den Bedürfnissen sehr kleiner Kinder innerhalb institutioneller Rahmenbedingungen wirklich gerecht zu werden. Und ich musste erkennen, dass der Hochglanz nur Fassade war und dass hinten und vorn an Geld und dem Willen gemangelt hat, wirklich die Rahmenbedingungen zu schaffen, die kleine Kinder für ihr Entwicklung gebraucht hätten ( ständiger Personalmangel, Personalwechsel, kein Geld für schützende Nestchen oder Bettchen für die Allerkleinsten ect).
Warum ich trotzdem so lange geblieben bin? Weil ich die Kinder geliebt habe und für sie da sein wollte.
Schon damals entstand in mir der Wunsch, Eltern dafür zu sensibilisieren, wie bedeutsam die ersten Lebensjahre sind – und sie darin zu bestärken, ihre Kinder mindestens die ersten 3 Jahre selbst zu begleiten oder alternativen zur Kinderkrippe zu finden.
Als ich selbst Mutter wurde und der kindergartenfreie Weg begann
Mit 33 Jahren wurde ich zum ersten mal Mama – und mit meiner Tochter begann für mich noch einmal ein ganz neues Leben. Ich durfte die Welt mit ihr neu entdecken, langsamer werden und wieder staunen lernen. Gleichzeitig bekam vieles, womit ich mich zuvor als Pädagogin beschäftigt hatte, noch einmal eine ganz andere Tiefe. Kinderkrippe kam selbstverständlich überhaupt nicht in Frage für uns.
Aber unsere erste Tochter besuchte zunächst einen Kindergarten ab ihrem 3. Lebensjahr. Doch mit der Zeit zeigte sich immer deutlicher, dass dieser Weg nicht zu ihr und uns als Familie passte. Sie kam dort nie richtig an, ihr war es immer zu laut und zu viel und sie ist nie mit Begeisterung dort hin gegangen.
Als später ihre kleine Schwester geboren wurde, entschieden wir uns schließlich dafür, unsere Kinder zu 100 % selbst zu begleiten und unseren Familienalltag bewusster nach ihren individuellen Bedürfnissen zu gestalten.
Heute bin ich dankbar, auch diese Seite selbst erlebt zu haben: zu wissen, wie es sich als Mutter anfühlt, sein Kind in den Kindergarten zu bringen, dabei immer wieder mit Erwartungen von außen konfrontiert zu sein und zu hören, man müsse einfach nur „loslassen“. Gleichzeitig weiß ich aus eigener Erfahrung, wie viel Mut es erfordern kann, einen kindergartenfreien Familienweg zu gehen, welche Herausforderungen damit verbunden sein können – und wie bereichernd und wunderschön ein selbst bestimmter Familienalltag mit Kindern sein kann.
All das hilft mir heute, Eltern wirklich aus verschiedenen Perspektiven zu verstehen und zu begleiten:
als Pädagogin, die institutionelle Betreuung von innen kennt mit all ihren Herausforderungen kennt.
Und als Mutter, die selbst beide Wege gegangen ist und schließlich ganz bewusst ihren eigenen gewählt hat.
Unser Weg führte uns nach Mexiko
2021 wagten wir als Familie noch einmal etwas ganz Neues und gingen nach Chiapas in den Süden Mexikos. Seitdem leben wir in San Cristóbal de las Casas, auf über 2.000 Metern Höhe in den Bergen und mitten im Land der Maya. Hier kam dann auch unsere 3. Tochter zur Welt.
Von Anfang an war diese Zeit für uns als ein besonderes Kapitel unseres Familienlebens gedacht:
unseren Kindern möglichst viel Raum für eine freie Kindheit zu schenken, die Welt noch einmal aus einer anderen Perspektive kennenzulernen und neue Wege des Lernens zu gehen. Über mehrere Jahre haben wir unsere Kinder selbst beim Lernen begleitet – eine Erfahrung, die nicht nur ihren, sondern auch unseren Blick auf Bildung, Familie und das Leben geprägt hat.
Mein Partner und ich gehen inzwischen seit 25 Jahren gemeinsam durchs Leben – durch viele Veränderungen, Abenteuer und immer wieder neue Wege. Die Zeit in Mexiko hat uns noch einmal als Eltern, Freunde und Paar neu zusammengeschweißt und uns gemeinsam wachsen lassen.
Unseren Familienweg gestalten wir bis heute Hand in Hand, getragen von gemeinsamen Werten und einer gemeinsamen Vision für unser Leben und das unserer Kinder.

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Ein kleiner Einblick in unser Familienleben
Wir kehren zu den Wurzeln zurück:
2027 führt unser Weg zurück nach ins deutschsprachige Europa und in ein neues Zuhause: nach Österreich. Dort möchten wir einen Traum verwirklichen, der schon lange in uns wächst: einen freien Bildungs- und Begegnungsort für Kinder und Familien mitten in der Natur.
Einen Ort, an dem Kinder Natur nicht nur kennenlernen, sondern wirklich erleben dürfen – mit Ziegen, Schafen, Katzen, Hunden, Enten Bienen. Mit Gartenarbeit, Erde unter den Händen und einem Heilpflanzengarten, in dem es viel zu entdecken, zu riechen, zu schmecken und zu staunen gibt. Einen Ort mit Raum für freies Spiel und schöpferisches Tun, für Malerei, Handwerk und all die Ausdrucksformen, die entstehen, wenn nicht schon vorher feststeht, was am Ende dabei herauskommen soll.
Und einen Ort für Familien: für Begegnung und Gemeinschaft, für gemeinsames Lernen und Wachsen und für die Verbundenheit zwischen Mensch und Natur und zwischen Menschen untereinander.
Ein lebendiger Ort, an dem Kinder geborgen sein und sich frei entfalten dürfen – und an dem das, wofür Geborgen & frei heute schon steht, eines Tages ein wirkliches Zuhause bekommen kann.

Mütter der neuen Zeit
2020 habe ich mich als Autorin am ersten Sammelband „Mütter der neuen Zeit“ beteiligen – einem Buchprojekt, das Müttern eine Stimme gibt, die Mutterschaft bewusst und selbstbestimmt leben und die Bedürfnisse ihrer Kinder wieder stärker in den Mittelpunkt stellen möchten.
Das Buch verbindet persönliche Lebenswege mit der Frage, wie Kinder in ihren natürlichen Entwicklungsprozessen begleitet werden können und welche Bedeutung dabei Zeit, Beziehung und die Möglichkeit der Selbstbetreuung haben.
In meinem eigenen Kapitel habe ich unseren Weg als Familie und meine Erfahrungen als Erzieherin ausführlich geteilt.
Schon damals war es mir ein Anliegen, über frühe Fremdbetreuung, Bindung und kindliche Entwicklung nachzudenken und Mütter darin zu bestärken, ihrer eigenen Wahrnehmung zu vertrauen und ihren Familienweg bewusst zu gestalten.
.avif)

Schön dass du hier bist
Geborgen & FREI ist aus meinem eigenen Lebensweg, meinen Erfahrungen als Mutter und Pädagogin und aus dem gewachsen,
was mir wirklich am Herzen liegt.
Geborgen & FREI wächst gerade zu einem Ort mit einer großen Fülle an pädagogischem Wissen, Ideen und Inspirationen für Familien, die ihre Kinder selbst begleiten möchten.
In den kommenden Monaten entstehen hier Schritt für Schritt neue Artikel, Kurse, Materialien und Möglichkeiten zur persönlichen Begleitung und zum Austausch.
Schau also gerne immer wieder vorbei – ich freue mich, wenn du ein Stück dieses Weges mit mir gehst.
Ich freue mich, euch ein Stück auf diesem Weg begleiten zu dürfen.
